Enormes Potential an Gründern und Innovatoren
7. Gründertage Hessen in Gießen
Gießen (PM, 14. August 2009) - Mit der einleitenden Pressekonferenz vom 14.August beginnen in diesen Tagen die 7.Hessischen Gründertage in der Universitätsstadt an der Lahn.

Getragen werden die Gründertage durch den Initiativkreis unter Beteiligung vieler regionaler Akteure. Das Projektmanagement übernimmt das Projektbüro des „Initiativkreises Gründertage Hessen“. Es wird von der KIZ gemeinnützige Projektgesellschaft mbH in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Gießen geleitet.
„Die Stadt Gießen ist ein sehr gründerfreundlicher Standort und hat bedingt durch seine Hochschulen ein enormes Potential an Gründern und Innovatoren zu bieten“, so Oberbürgermeister Heinz-Peter Haumann in seiner Rede zur Eröffnung der Gründertage.
Das Gießener Stadtoberhaupt eröffnete die unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Roland Koch stehenden Gründertage und rief Jungunternehmer zur Teilnahme am Gründerwettbewerb auf. Teilnehmer können sich in drei Einzelkategorien bewerben (Preis für die mutigste Existenzgründung, Preis für die höchste Anzahl geschaffener Arbeitsplätze und Preis für die intelligenteste Existenzgründung) und mit anderen Gründern um den Siegespreis konkurrieren.
Haumann wies auf die vielen Vorzüge Gießens für einen Weg in die Selbstständigkeit hin: So ist Gießen eine Stadt mit einer beispiellos hohen Studentendichte - 29000 Studierende an Universität und Fachhochschule lernen und forschen hier nah an der Praxis und sorgen für eine enge Verzahnung von Forschung und Wirtschaft. Zwischen den Hochschulen und der Wirtschaft besteht ein gut funktionierender und effektiver Technologietransfer, und viele erfolgreiche Ausgründungen von Firmen sind aus Forschungsprojekten der Hochschulen heraus entstanden. Viele dieser innovativen Neufirmen behaupten sich mit wettbewerbsfähigen und intelligenten Produkten auf dem Weltmarkt und sehen trotz der angespannten wirtschaftlichen Lage der Zukunft mit Optimismus entgegen.
„ In Gießen lassen sich Neuunternehmungen gut gründen“, so der OB weiter, „hier werden Jungunternehmer durch die städtische Wirtschaftsförderung umfassend gehegt und betreut, hier haben wir das überaus erfolgreiche Technologie- und Innovationszentrum Gießen sitzen , hier haben wir den regionalen Gründerfonds RegioMIT aus der Taufe gehoben“. Haumann, der sich selbst gerne als den obersten Wirtschaftsförderer seiner Stadt sieht, wies noch auf weitere Instrumente der Unternehmensneugründung wie den „Entrepreneurship Cluster“ der Gießener Hochschulen und das Existenzgründernetzwerk Mittelhessen hin, die sich ebenfalls dem Ziel der Vernetzung von Jungunternehmern und der Stimulierung von neuen Start-up-Firmen verschrieben haben.
Die Hessischen Gründertage bieten neben dem Gründerwettbewerb noch ein vielgestaltiges und interessantes Programm mit Seminaren, Workshops und Informationsveranstaltungen für Gründerinnen und Gründer. Eine Fachtagung für Gründungsbetreuer und der abschließende Festakt mit der Verleihung der Siegespreise des Gründerwettbewerbes runden die Gründertage ab.
Oberbürgermeister Haumann zum Abschluss seiner Rede: „ Wir in der Stadt Gießen sind gerne der Ausrichter der Hessischen Gründertage und hoffen sehr, dass von ihnen neue Impulse für weiteres Wachstum ausgehen werden!“

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